Der Mensch

Ereignisdenken

Redaktionelles Leitmotiv zum Ereignisdenken

Nicht der übertragene Inhalt steht zuerst im Blick, sondern das Geschehen zwischen Menschen in einer konkreten Situation.

Ereignisdenken ist ein kommunikativer Ansatz. Er verschiebt die Aufmerksamkeit von der Frage, was gesagt wurde, auf die Frage, was zwischen den Beteiligten geschieht, während gesprochen wird.

Wahrnehmung, Sprache, Aufmerksamkeit

Im Zentrum stehen Wahrnehmung, Sprache und Aufmerksamkeit. Sie entscheiden mit darüber, welche Situation überhaupt entsteht – noch bevor über Inhalte gesprochen wird.

Die Leitfrage

Welches Ereignis entsteht durch die Art des Sprechens und Begegnens? Diese Frage ist der Kern des Ansatzes. Sie ist nicht rhetorisch gemeint, sondern als Beobachtungsaufgabe in der jeweils konkreten Situation.

Zentrale Begriffe im Glossar Ereignisdenken →